Unter Druck

Kommentar

Die Absage des Weihnachtsmarktskommt nicht mehr überraschend.

Sie haben gekämpft, mit sich gerungen, an Corona-Schutzkonzepten gefeilt – und am Ende trotzdem die Segel gestrichen. Die Macher des Mühlacker Weihnachtsmarkts standen zuletzt, wenige Tage vor der geplanten Eröffnung, unter gewaltigem Druck, der nicht allein wegen steigender Fallzahlen wuchs. Während in Bayern der Teil-Lockdown kommt, waren in der ebenfalls stark betroffenen Heimatregion die Appelle der (Gesundheits-)Behörden, über die gültigen Verordnungen hinaus Vorsicht walten zu lassen, nicht mehr zu überhören – und immer mehr Veranstalter und Vereine folgten dem Aufruf zur freiwilligen kulturellen Kontaktbeschränkung. Mühlacker stand deshalb zuletzt mit Pforzheim allein auf weiter Flur, und derlei Vorzeichen sind alles andere als eine gute Basis für einen mehrtägigen Budenzauber, der allen Spaß machen soll und von den Beteiligten vollen Einsatz erfordert.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen