Im Würgegriff

Kommentar

Landkreis ringt um jeden Euro und steht vor großen Herausforderungen

Der Berg kreißte – und gebar eine Maus. So könnte auf den ersten Blick das Fazit des Haushaltskonsolidierungskonzepts lauten, das Landrat Bastian Rosenau zunächst am Montag den Kreisräten nichtöffentlich und dann am Dienstag gegenüber der Presse vorgestellt hat. Bei 350 Millionen Euro, die der Enzkreis im Jahr bewegt, gerade mal drei oder vier Millionen einzusparen, klingt nicht nach einem großen Wurf. Schon jetzt dürfte klar sein, dass vor allem die Streichliste bei den kleineren Freiwilligkeitsleistungen für enttäuschte Gesichter und grundsätzliche Debatten darüber sorgen wird, warum ausgerechnet beim Naturschutz, der Volkshochschule, der Jugendhilfe oder bei Radwegen gespart werden soll. Die Debatten könnten durchaus schmerzhaft werden. Denn (fast) alles, was der Kreis freiwillig leistet, hat seine Berechtigung.

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