Gerüchteküche

Kommentar

Windkraftgegnern muss man mit guten Argumenten begegnen.

Gerüchteküche

Die Pandemie hat die Digitalisierung deutlich beschleunigt, und das Gleiche passiert kriegsbedingt gerade mit dem Ausbau erneuerbarer Energien. Wie bei vielen Neuerungen geht es den einen zu langsam und den anderen viel zu schnell. Eine allgemein akzeptierte Geschwindigkeit für den Wandel gibt es wohl kaum. Ebenso wenig gibt es einen einfachen Weg. Was es hingegen zu Genüge gibt, sind Zweifel, Ängste und Sorgen – begründete und solche, die durch die Gerüchteküche (bewusst) geschürt werden. Da wäre beispielsweise die Angst vor gesundheitlichen Risiken durch Infraschall, die im Internet auf unterschiedlichsten Seiten befeuert wird. Fachingenieur Julian Klett betont: Das spielt bei der Windkraft keine Rolle. Eine Vielzahl weiterer Vorurteile hat unlängst der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Hans Vester aus Straubenhardt, wo es im Ortsteil Langenalb einen Windpark gibt, versucht, im Gespräch mit unserer Zeitung zu entkräften: Ihm seien weder eine Vielzahl toter Vögel noch ein Verfall der Grundstückspreise bekanntgeworden.

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