Seltener Gast

Knittlingen

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Knittlingen-Freudenstein (vh). Eine Überraschung erlebten Ursula und Herbert Straub am Freitag. In ihrem Wintergarten fanden sie ein großes Insekt. „Wir dachten, es handele sich um eine Heuschrecke“, berichteten sie. Die Recherche ergab, dass sich eine Gottesanbeterin in ihrem Wintergarten eingefunden hatte. „Das habe ich in 70 Jahren nicht gesehen“, sagte Ursula Straub. Das Insekt steht auf der Roten Liste und gilt in Deutschland als gefährdet. Zur Begrüßung servierten die Straubs ihrem Besucher Wasser, und dieses wurde gerne angenommen. Offenbar gefiel es der Gottesanbeterin im Wintergarten: „Wir fanden sie am Samstag an derselben Stelle, an der wir sie am Tag davor abgesetzt hatten“, erzählte Herbert Straub. Doch dann ging es für das Insekt zurück in die Natur. Die Art stammt laut dem Internetlexikon Wikipedia ursprünglich aus Afrika. Im deutschsprachigen Raum wurde die Gottesanbeterin erstmals 1756 in Frankfurt dokumentiert.Fotomoment

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