Wasser wird gechlort
Knittlingen
Wegen des Verdachts auf eine mögliche Belastung wird das Trinkwasser in Knittlingen aktuell vorsorglich gechlort. Foto: Archiv
Knittlingen (cb). An guten Nachrichten reich war die Knittlinger Gemeinderatssitzung am Dienstagabend ohnehin nicht. Kurz vor Ende der Zusammenkunft musste Bürgermeister Alexander Kozel dann noch eine unerfreuliche Neuigkeit in Sachen Trinkwasser verkünden. Wegen des Verdachts auf eine mögliche Belastung werde das Wasser vorsorglich gechlort.
Gesundheitsschädlich sei die vermutete Verunreinigung nicht, doch rate er dazu, Wasserhähne eine Weile laufen zu lassen, ehe das Nass genutzt werde. Die Stadt reagierte schnell und informierte auch auf ihrer Internetseite über den Vorgang. „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, durch einen Störfall besteht der Verdacht auf eine Verunreinigung des Trinkwassers im Leitungsnetz Knittlingen, Kleinvillars“, hieß es da. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt habe sich die Verwaltung vorsichtshalber dafür entschieden, das Trinkwasser mit Chlor zu desinfizieren. Der Chlorgehalt im Trinkwasser werde 0,2 bis maximal 0,3 mg pro Liter betragen. „Dieser Chlorgehalt entspricht jedoch dem der Trinkwasserverordnung und ist nicht gesundheitsschädlich“, heißt es auf der Knittlinger Homepage.
Damit das desinfizierte Wasser auch innerhalb der Hausinstallationen verteilt werde, „sollten Sie alle Wasserentnahmestellen in Ihrem Gebäude einige Minuten öffnen“, lautet die Empfehlung an die Bürger. Zur Frage, woher die Störung rührt und wann sie behoben sein könnte, gab es am Mittwoch noch keine näheren Angaben. Bauamtsleiter Kai Uwe Lang verwies auf Nachfrage unserer Zeitung auf eine anstehende Besprechung mit den zuständigen Fachbehörden. Foto: Archiv
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