Verlust soll die Ausnahme bleiben

Knittlingen

Knittlingen. „Beschluss über die Verwendung des Reinertrages des Jahres 2022 der Jagdgenossenschaft Knittlingen mit Freudenstein-Hohenklingen und Kleinvillars“ war der Tagesordnungspunkt benannt. Allerdings verunzierte den Reinertrag, über den der Knittlinger Gemeinderat in dieser Woche zu befinden hatte, ein Minus: Gut 3900 Euro müssen als Verlust auf neue Rechnung vorgetragen werden. Das verwunderte manch ein Ratsmitglied. Wie könne es sein, dass die Jagdverpachtung Kosten verursache, statt Geld in die Kasse zu spülen? Kämmerer Roland Dieterich sorgte für Aufklärung. Im Jahr 2022 habe eine Versammlung der Jagdgenossenschaft stattgefunden, die mit Aufwendungen einhergegangen sei. Vor allem ein zu erstellendes Kataster sei für den Negativbetrag unter dem Strich verantwortlich. Doch da eine Versammlung nur alle sechs Jahre durchgeführt werden müsse, sollten in aller Regel die Gewinne überwiegen. Damit waren die Stadträte zufrieden und erteilten der von der Verwaltung vorgeschlagenen Vorgehensweise einhellig grünes Licht. cb

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen