Stadt stellt Bauantrag für Dirtpark
Knittlingen
Knittlingen. Ein Pumptrack, also eine befestigte, wellenförmig und kurvig angelegte Strecke, auf der Fahrradfahrer und Skater unterwegs sein können, wird es mangels finanziellen Spielraums in Knittlingen mittelfristig nicht geben. Doch der Wunsch nach einem solchen Freizeitangebot könnte sich auch haushaltsneutral umsetzen lassen – in Form eines nicht asphaltierten Dirtparks, für den Sponsoren gewonnen werden sollen. Von rund 25000 Euro war in der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend die Rede, und Bürgermeister Alexander Kozel zeigte sich zuversichtlich, dass dieser Betrag zusammenkommen könne. Die Stadt werde nur insofern in Vorleistung gehen, als sie den Bauantrag stelle. Dies stieß zunächst bei SPD-Sprecher Jörg Steinhilper auf Widerstand, der auf die anstehenden Etatberatungen verwies und vorher keine Mittel festlegen wollte. CDU-Fraktionssprecher Bernd Vogt hatte zwar grundsätzlich keine Bedenken, jetzt schon zuzustimmen, wäre aber auch mit einer Verschiebung einverstanden gewesen. Dazu kam es nicht, denn der Bürgermeister verwies auf noch im Etat 2023 vorhandene Mittel für allgemeine Planungskosten. Also gab der Gemeinderat einstimmig grünes Licht. Michael Arnold (SPD) bat darum, das Thema Jugendplatz nicht aus dem Blick zu verlieren. Andreas Schwing (Alternative Liste) lobte den Dirtpark als „wichtiges Freizeitangebot“. cb
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