Stadt bleibt als Mieterin an Bord

Knittlingen

Stadt bleibt als Mieterin an Bord

Knittlingen (cb). Mit der Zukunft der Seniorenwohnanlage an der Stephan-Gerlach-Straße hat sich am Dienstag der Knittlinger Gemeinderat befasst. Die Anlage verfügt über 36 alten- und behindertengerechte Wohnungen. Träger des Betreuungskonzepts ist der Krankenpflegeverein Knittlingen. 24 Wohnungen hat die Stadt vom Eigentümer Kreisbau Enz-Neckar gemietet und vermietet diese weiter an geeignete Personen. Doch 2023 zeichnet sich eine vertragliche Änderung ab. Zum 31. März läuft die bisherige Mietpreisbindung ab. Wie soll die Stadt damit umgehen? Soll sie den Mietvertrag fortführen und eventuelle Preissteigerungen weitergeben oder aus dem Mietverhältnis aussteigen? Von vielen Vorgesprächen mit der Kreisbau und dem Krankenpflegeverein berichtete am Dienstag Bürgermeister Alexander Kozel. Er plädierte dafür, das Mietverhältnis weiterzuführen, zumal vom Land Mittel für eine Subventionierung fließen dürften. Bis zur Freigabe solcher Gelder könne aber ein Zwischenzeitraum entstehen, sagte Kämmerer Roland Dieterich. „Wir sollten als Partner mit an Bord bleiben“, gab Timo Steinhilper (SPD) den Tenor im Gemeinderat wieder. Würde die Stadt aus dem Mietverhältnis aussteigen, hätte sie keinen Einfluss mehr auf die Gestaltung der Mietpreise. Und eventuelle Mieterhöhungen müssten moderat ausfallen, sagte Martin Reinhardt (CDU). Sobald dazu genaue Zahlen vorliegen, soll über das Thema erneut gesprochen werden. Klar ist nach dem einstimmigen Beschluss des Gemeinderats jetzt schon, dass die Stadt den Mietvertrag mit der Kreisbau Enz-Neckar fortgeführt. „Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung bewusst“, sagte Andreas Schwing (Alternative Liste). Foto: Becker

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