Ortsreferent: Stadträte loten Chancen aus
Knittlingen
Knittlingen-Kleinvillars. Das Ziel ist klar definiert: „Möglichst zeitnah, spätestens zur Kommunalwahl 2024“ soll die kommunalpolitische Vertretung des Waldenserorts Kleinvillars innerhalb der Gesamtstadt Knittlingen verbessert werden. Das Bedauern über die Tatsache, dass der kleinste Stadtteil derzeit keinen Vertreter ins Stadtparlament entsendet, war bei der Einwohnerversammlung deutlich zur Sprache gekommen, woraufhin sich Bürgermeister Alexander Kozel zwar gegen die Wiedereinführung der Unechten Teilortswahl positioniert, gleichzeitig aber andere Optionen geprüft hat. Eine solche könnte im Modell „Ortsreferent/in“ bestehen. Was genau sich hinter diesem Amt verbirgt, sollen die Mitglieder des Gemeinderats in der Sitzung am kommenden Dienstag erfahren – anhand des Beispiels Salem, wo es bereits Ortsreferenten gibt. Diese bekleiden kein politisches Wahlamt, sondern sind Ehrenbeamte der Gemeinde. Sie können an den öffentlichen und nichtöffentlichen Sitzungen des Gemeinderates teilnehmen und erhalten eine Aufwandsentschädigung. Wie genau die Aufgaben in Kleinvillars auszugestalten wären und wann es losgehen soll – Vorschlag der Stadtverwaltung: nach der Kommunalwahl –, ist noch zu klären. cb
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen