Nachhaltigkeit vor Ort vorantreiben

Knittlingen

Knittlingen. Die „Agenda 2030“ der Vereinten Nationen hat 17 Punkte formuliert, die dem Planeten und der Weltbevölkerung helfen und auf Nachhaltigkeit abzielen sollen. Auch Kommunen können neben weltweit tätigen Institutionen und wichtigen Vereinen beitreten. Dies tut nun die Stadt Knittlingen. Der Verwaltungsvorschlag stieß allerdings auf Fragen. Wie sich die sehr pauschal formulierten Ziele „keine Armut“ und „kein Hunger“ in Knittlingen umsetzen ließen, wollte Michael Arnold (SPD) wissen. Bürgermeister Alexander Kozel wies darauf hin, dass auch solch große Ambitionen im Kleinen gelebt würden, etwa wenn Mahlzeiten im Kindergarten günstig angeboten oder Obdachlose untergebracht würden. „Es geht auch darum, sich bewusst zu machen, was schon getan wird, und dies gewissermaßen ins Schaufenster zu stellen.“ Timo Steinhilper (SPD) begrüßte zwar die hinter der Agenda steckende Intention, empfahl aber, Knittlingen solle sich aufs Tagesgeschäft konzentrieren. Dem Beitritt, dem noch keine klaren Ziele angefügt wurden, stimmte eine klare Mehrheit zu. cb

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