Mehr Gehör für Kleinvillars

Knittlingen

Die Einwohnerversammlung im Waldenserort hat gezeigt, dass sich manche Menschen im kleinsten Knittlinger Stadtteil nicht ausreichend repräsentiert fühlen. Nun kommt das Thema auf die Tagesordnung des Gemeinderats. Fraktionschefs sehen die Unechte Teilortswahl kritisch.

Die Unechte Teilortswahl wurde in vielen Gemeinden abgeschafft. Wie lässt sich sicherstellen, dass auch kleine Orte wie Kleinvillars in der Gesamtkommune eine Vertretung haben? Die Diskussion in Knittlingen ist neu entbrannt. Archivfoto: Disselhoff

Die Unechte Teilortswahl wurde in vielen Gemeinden abgeschafft. Wie lässt sich sicherstellen, dass auch kleine Orte wie Kleinvillars in der Gesamtkommune eine Vertretung haben? Die Diskussion in Knittlingen ist neu entbrannt. Archivfoto: Disselhoff

Knittlingen-Kleinvillars. Ein Stadtteil ohne eigenen Vertreter im Gemeinderat: Dieses Phänomen trifft auf den Waldenserort Kleinvillars zu. Mit der Abschaffung der Unechten Teilortswahl 2008, die bis dahin zwei Sitze garantiert hatte, gingen bereits Klagen aus dem Ort einher, die lauter wurden, als nach dem Ausscheiden des Stadtrats Martin Blanc aus Kleinvillars kein anderer Kandidat den Sprung ins Stadtparlament schaffte. Wie berichtet, hat Bürgermeister Alexander Kozel im Rahmen der Einwohnerversammlung, die am Dienstag in Kleinvillars stattfand, die kommunalpolitische Vertretung des Orts thematisiert. Auch wenn er aus seiner persönlichen Meinung kein Geheimnis machte, dass er die Wiedereinführung der Unechten Teilortswahl nicht für sinnvoll halte, ist die Diskussion nun neu entbrannt. Das Thema werde, sagt der im Herbst 2021 gewählte Bürgermeister, am 14. März auf die Tagesordnung des Gemeinderats kommen.

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