Knittlingen dreht an der Steuerschraube
Knittlingen
Stadt erhöht aufgrund ihrer Finanznot diverse Steuern und Gebühren.
Dr. Faust hätte gerne das Rezept für die Goldherstellung gefunden, das der Stadt Knittlingen jetzt auch aus der Finanzmisere helfen könnte. Doch ganz profan werden nun Steuern und Gebühren erhöht. Archivfoto: Becker
Knittlingen. Im Anschluss an die erneute Haushaltsberatung hat der Knittlinger Gemeinderat bereits erste Konsequenzen aus der finanziellen Lage gezogen und diverse Steuern und Gebühren erhöht. „Niemand möchte das, wir müssen es aber tun“, sagte Bürgermeister Alexander Kozel. Die Grundsteuer A steigt von 340 auf 360 Punkte, die Grundsteuer B von 320 auf 340, der Hebesatz bei der Gewerbesteuer von 360 auf 380 Prozent. Dafür gab es einstimmig grünes Licht, während eine noch stärkere Steigerung der Gewerbesteuer im ersten Anlauf mehrheitlich abgelehnt worden war. Die Essensbeiträge in städtischen Einrichtungen kosten künftig einheitlich vier Euro pro Mahlzeit. Bei einer Enthaltung gab es die Zustimmung zur Anpassung der Kindergartenbeiträge ab dem 1. September. Ziel sei die Annäherung an die Landesempfehlung, von der Knittlingen im U3-Bereich derzeit sehr weit entfernt sei, sagte Kozel. Weitere Erhöhungen müssten folgen. Auch für die Kernzeit- und die Ferienbetreuung müssen Eltern bald tiefer in die Tasche greifen. cb
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