Junge Bäume geben Anlass zur Hoffnung

Knittlingen

Knittlingen. Der Knittlinger Gemeinderat hat einstimmig Ja gesagt zum Wald-Betriebsplan für 2021. Inhaltlich hatten die Räte nichts am Plan auszusetzen, obwohl dieser mit einem Defizit von gut 20000 Euro schließt. Bedauert wurde das Datum der Präsentation. Revierförster Ulrich Klotz habe das Werk im Februar eingereicht, und es nun erst auf die Tageordnung zu nehmen, da das Jahr sich dem Ende zuneige, sei wenig sinnvoll. Indes: Ulrich Klotz’ Ausführungen waren dennoch erhellend. Der Plan sei unter dem Eindruck der drei Trockenjahre 2018 bis 2020 erstellt worden und lege das Hauptaugenmerk auf die Neubewaldung sogenannter Kalamitätsflächen. Dabei handele es sich um Areale mit vom Borkenkäfer geschädigten Bäumen, um Flächen mit pilzbefallenen Eschen und um Buchen, die der Trockenheit zum Opfer gefallen seien. Ein neuer Waldarbeiter habe gewonnen werden können, und so seien die Voraussetzungen zur Umsetzung der Pläne günstig gewesen, zumal es mehr Regen als zuletzt gegeben habe. Beim Holzeinschlag sei man etwas im Verzug, sagte Klotz. Eine Versteigerung könne, falls Corona dies zulasse, frühestens Ende Januar stattfinden. cb

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