„Jetzt kann man wieder von vorn anfangen“

Knittlingen

Zu den zahlreichen Aufgaben, die die Stadt Knittlingen zu stemmen hat, kommt nun noch die Trinkwassersanierung in Teilen der Dr. Johannes-Faust-Schule hinzu. Dafür sind im am Dienstag eingebrachten Haushaltsentwurf mehr als 500000 Euro vorgesehen.

Knittlingen. Etliche hundert Seiten umfassten die Unterlagen für die Sitzung des Knittlinger Gemeinderats am Dienstagabend. Den größten Teil beanspruchte der Haushaltsplan für 2023, der inmitten einer gut gefüllten Agenda zur Einbringung anstand. So viele Zahlen Kämmerer Roland Dieterich auch vorbereitet hatte, so wenige Worte wurden darüber in dieser ersten Stufe der Etatgestaltung verloren. Bürgermeister Alexander Kozel brachte es kurz und knackig auf den Punkt: „Die Haushaltslage ist für das, was wir uns wünschen, sch....“ Daher plädiere die Verwaltung für eine Verbesserung der Einnahmenseite, verwies er auf geplante Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer. Zudem sollten nur neue Dinge angepackt werden, zu denen die Kommune gesetzlich verpflichtet sei. „Das sind die Grundgedanken“, sagte Kozel. Die Haushaltsberatungen würden vermutlich „intensiv und interessant“. In einer tabellarischen Zusammenstellung des Kämmerers werden als größte Investitionen unter anderem die Erweiterung des Kindergartens Esselbachstraße, 2023 mit 2,25 Millionen Euro eingeplant, der Umbau des Faust-Geburtshauses (1,7 Millionen Euro), der Sportplatz (1,27 Millionen Euro), Straßensanierungen (zwei Millionen Euro) und das Steinhaus (eine Million Euro) genannt. Ein weiterer erheblicher Punkt kam am Dienstag bereits detailliert zur Sprache: Brandschutz und Wasserleitungen an der Dr. Johannes-Faust-Schule. 556000 Euro sind dafür vorgesehen.

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