Große Drüsenameise: Fauststadt will zumindest kämpfen
Knittlingen
„Tapinoma magnum“ ist unter anderem in Freudenstein aufgetaucht. Die Art kann Superkolonien bilden und immense Schäden anrichten.
Die invasive Ameisenart ist am Stamm dieses Baums gut zu beobachten. Fotos: Fotomoment
Knittlingen-Freudenstein. Sie sind klein, aber alles andere als harmlos. Zahllose Individuen einer invasiven Ameisenart machen sich in Süddeutschland breit. Sie besiedeln Gärten, Grünanlagen, Spielplätze und Friedhöfe, unterhöhlen Straßen und Gehwege, beschädigen die Infrastruktur inklusive Elektroanlagen und Internetkabeln, knabbern Kulturpflanzen an. Betroffen sind beispielsweise Bereiche im Knittlinger Stadtteil Freudenstein, wo es für die Bevölkerung nun die Möglichkeit gibt, sich in einem speziellen Verteiler anzumelden, um Informationen über die „Große Drüsenameise“, auf Lateinisch: Tapinoma magnum, zu bekommen.
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