Finanzlage bleibt extrem herausfordernd
Knittlingen
Mit klarer Mehrheit, gegen die Stimmen der Fraktion „AfD und Unabhängige Bürger“, wird der Knittlinger Doppelhaushalt verabschiedet. Dass 200000 Euro am Personal gespart werden sollen, bereitet dem Bürgermeister und den Beschäftigten Kopfzerbrechen.
Die strukturellen Probleme der Knittlinger Finanzen führen zu einer Steuererhöhung. Symbolfoto: Archiv
Knittlingen. Der Knittlinger Doppelhaushalt für 2026 und 2027 ist verabschiedet und wird jetzt der Kommunalaufsicht zur Genehmigung vorgelegt. Trotz neuer Schulden äußerte sich der Knittlinger Bürgermeister Alexander Kozel am Dienstagabend zuversichtlich, was die Genehmigungsfähigkeit des Zahlenwerks anlangt. In der wohl schwierigsten Finanzlage, vor die sich die Kommunen seit Gründung der Bundesrepublik gestellt sähen, gelinge es Knittlingen dennoch, eine „schwarz-rote Null“ zu schreiben. Der Etat sei von harten Einsparungen geprägt, Kröten müssten geschluckt werden. Aber: „Wir malen in der Fauststadt den Teufel nicht an die Wand, wir versuchen trotz der schwierigen Lage unser Bestes“, verwies der Bürgermeister auf Investitionen beispielsweise in den Brandschutz an der Grundschule Freudenstein und das Sportgelände und den Vorstoß, mit einem erhofften Zuschuss einen Ersatz für die Festhalle angehen zu können.
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