Fachbüro soll Bericht vorlegen

Knittlingen

Hochwasserschutz rückt in den Fokus

Knittlingen. Das Thema Hochwasser lässt keinen kalt, und so schwappte es am Dienstag auch ohne den entsprechenden Tagesordnungspunkt in die Knittlinger Gemeinderatssitzung. Sowohl Jörg Steinhilper (SPD) als auch Markus Scholl (CDU) fragten nach den Hochwasserschutzmaßnahmen in Knittlingen. Noch immer seien manche 2013 ausgemachte Gefahrenstellen nicht beseitigt, monierte Steinhilper, der den Bericht des nach dem damaligen Starkregen beauftragten Fachbüros vermisste und sich zudem den hohen Pegelstand des Sees im Weissacher Tal nicht erklären konnte. „Wo ist da noch ein Rückhalteeffekt?“, fragte er. Bauamtsleiter Kai Uwe Lang bestätigte die Beobachtungen, die Kritik sei berechtigt. Er wies aber auch darauf hin, dass das Fachbüro seinen Bericht nun bald vorlegen werde. Vor dem Hintergrund der aktuell tragischen Entwicklung „haben wir die Bremse lösen können“. Am See zwischen Freudenstein und Knittlingen habe nicht die Stadt selbst für den hohen Pegelstand gesorgt. Mittlerweile sei der Gewässerschutzbeauftragte nach Rücksprache mit den zuständigen Ämtern im Begriff, den Pegelstand kontrolliert zu senken. „Wir gehen die Sache an“, versicherte Lang dem CDU-Stadtrat Scholl, der den Moment für gekommen hielt: „Der Bach Richtung Bretten führt gerade nur sehr wenig Wasser. Wann sollte man den Pegelstand absenken, wenn nicht jetzt?“

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