Einsatz der Bauhütte dämpft Kostenplus
Knittlingen
Knittlingen. Das Vergabeverfahren für die Elektroarbeiten im Faust-Geburtshaus, das zum Gastronomie-Standort werden soll, hat der Knittlinger Gemeinderat am Dienstag einstimmig aufgehoben – mangels eines „wirtschaftlich tragbaren“ Angebots, wie Architekt Patric Göhner und Bürgermeister Alexander Kozel erläuterten. Während hier nun weiter gesucht werden muss, wurden die Aufträge für Außen- und Innenputz, Trockenbau und Estricharbeiten vergeben. Teilweise seien die Preise deutlich höher als ursprünglich kalkuliert, stellte Stadtrat Jörg Burmistrak (CDU) fest und bat um Informationen zum Kosten- und Zeitrahmen. Angestrebt werde eine Fertigstellung zum Jahresende, sagte Patric Göhner. Die zuletzt übermittelte Kostenschätzung vom Oktober 2022 liege bei etwa 2,6 bis 2,7 Millionen Euro, während beim Projektstart eine Marke von zwei Millionen errechnet worden sei. Das Kostenplus sei dem massiv gestiegenen Preisniveau im Bausektor geschuldet, außerdem hätten sich die Schäden am Holz als massiv erwiesen. Göhner verwies allerdings auch auf die Bauhütte, die bereits knapp 1600 ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet und die Rückbaukosten damit erheblich gedämpft habe. Wo immer möglich, würden sich die Helfer weiter einbringen. cb
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