Die Schönste kommt aus Knittlingen

Knittlingen

Warum Heine von einer Schwäbin schwärmte, die nicht nur mit äußeren Qualitäten punktete.

„Madame Robert“ wurde sie genannt, geboren wurde sie als Friederike Braun. Kindheit und Jugend verbrachte sie in Knittlingen. Foto: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 3/36 a Bü 659

„Madame Robert“ wurde sie genannt, geboren wurde sie als Friederike Braun. Kindheit und Jugend verbrachte sie in Knittlingen. Foto: Hauptstaatsarchiv Stuttgart, Q 3/36 a Bü 659

Knittlingen. Über Geschmack lässt sich streiten, keine Frage. Wer heute als besonders ansehnlich gilt, muss den Menschen vor 200 Jahren noch lange nicht gefallen haben – und umgekehrt. Dennoch scheint es unter den Gebildeten des frühen 19. Jahrhunderts keine zwei Meinungen gegeben haben: „Die schönste aller Frauen“, wie Heinrich Heine schwärmte, war die Schwäbin Friederike, und wenn sie wollte, könnte sich die Stadt Knittlingen dieser Frau rühmen. Der gescheiterte Goldproduzent Faust ist nämlich nicht das einzige berühmte Kind, das dort aufwuchs. Doch welcher junge Mensch kennt den Star der Berliner Salons heute noch in Friederikes Heimat? Dem drohenden Vergessen wirkt auch nicht entgegen, dass ihre Geburt jubiläumsverdächtige 225 Jahre zurückliegt.

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