„Die Bahn muss zu den Leuten“

Knittlingen

Mögliche Reaktivierung der Zabergäubahn befeuert auch die Gedankenspiele einer Westanbindung über Sternenfels und Knittlingen bis nach Bretten. Bürgermeister Heinz-Peter Hopp fordert: „Wir müssen das Eisen schmieden, solange es heiß ist“

Die Westanbindung der Zabergäubahn könnte von Leonbronn aus über Sternenfels, Kürnbach, Oberderdingen, Großvillars und Knittlingen nach Bretten verlaufen. Plan: Otto Mansdörfer

Die Westanbindung der Zabergäubahn könnte von Leonbronn aus über Sternenfels, Kürnbach, Oberderdingen, Großvillars und Knittlingen nach Bretten verlaufen. Plan: Otto Mansdörfer

(Foto: Wagner, Michael)

Enzkreis/Knittlingen. Die Stadt Knittlingen hat so manches Alleinstellungsmerkmal. Sie ist zum Beispiel die Geburtsstadt des legendären Dr. Faust. Auf ein weiteres Alleinstellungsmerkmal könnte Bürgermeister Heinz-Peter Hopp allerdings gut verzichten: Die Fauststadt ist der einzige Ort mit einem Bahnhof in Deutschland, der nie einen Zug gesehen hat. Diese Skurrilität ist das Ergebnis der vor vielem Jahrzehnten beerdigten Pläne eines Bahnverkehrs zwischen Lauffen am Neckar und Bretten. Weiter als Leonbronn sind die Gleise aber nie verlegt worden. Über sie ist bereits 1986 der letzte Zug im Personenverkehr gerattert. Jetzt allerdings gibt es reichlich Rückenwind für eine Reaktivierung der Zabergäubahn (MT berichtete). Und damit lebt auch die Vision der Westanbindung wieder auf.

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