Corona bremst Anfragen nicht aus
Knittlingen
Im Gewerbegebiet „Knittlinger Kreuz“ hat die Bautätigkeit zugenommen. Noch etwa sechs bis sieben Hektar Fläche stehen zur Verfügung. Laut Bürgermeister Heinz-Peter Hopp werden auch in schwierigen Zeiten Unternehmen bei der Stadt vorstellig.
Im Gebiet „Knittlinger Kreuz“ baut hier gerade die Neumo-Gruppe. Die Bertha-Benz-Straße, lange als illegale Rennstrecke berüchtigt, darf von Fahrschulen zum Üben benutzt werden.Fotos: Becker, privat
Knittlingen. Die Corona-Krise dämpft die Lust auf Investitionen – im privaten wie im geschäftlichen Bereich. Kommunen bekommen dies in vielerlei Hinsicht zu spüren. Schwierigkeiten, mit denen die Wirtschaft kämpft, schlagen sich in Form sinkender Gewerbesteuereinnahmen nieder und lassen mögliche Erweiterungs- und Umzugspläne fürs Erste in der Schublade verschwinden. „Die Zeiten sind schwierig“, weiß der Knittlinger Bürgermeister Heinz-Peter Hopp, der nichtsdestotrotz bei der Vermarktung der Gewerbegrundstücke im „Knittlinger Kreuz“ eine recht positive Zwischenbilanz zieht. Der bis dato letzte große Verkauf an die Firma Neumo, die „kräftig am Bauen“ sei, stelle in zweifacher Hinsicht einen Glücksfall dar. Durch den schrittweisen Auszug des Unternehmens aus der Innenstadt ergeben sich dort, wie berichtet, neue Wohnbauflächen. „Die Bebauungsplanung für das jetzige Firmengelände wird in den kommenden Wochen vorbereitet“, kündigt Heinz-Peter Hopp an. Denn schließlich bestehe – Krise hin oder her – Bedarf an Wohnbaugrundstücken in der Stadt.
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