Bestatter stoßen an ihre Grenzen

Knittlingen

Die Todesfälle in einem Knittlinger Pflegeheim sind am Dienstag auf 19 angestiegen. Die Stadt hat nun einen Kühlcontainer auf dem Friedhof aufgestellt, um der Lage noch Herr zu werden. Mühlacker Bestattungshaus arbeitet hart an der Belastungsgrenze.

Cornelia Burghardt-Heller, Institutsleiterin beim Bestattungshaus Einert, arbeitet am Limit: Seit August hätten sich die Aufträge im Betrieb, verglichen mit 2019, verdoppelt. Fotomoment

Cornelia Burghardt-Heller, Institutsleiterin beim Bestattungshaus Einert, arbeitet am Limit: Seit August hätten sich die Aufträge im Betrieb, verglichen mit 2019, verdoppelt. Fotomoment

Knittlingen/Mühlacker. Unklarheit über die neuesten Regeln zum Infektionsschutz, Warten auf die aktualisierten Bestimmungen des Landes: Wie in einer Wiederholungsschleife gefangen fühlen sich viele Berufstätige und Selbstständige in der Corona-Pandemie immer wieder. Cornelia Burghardt-Heller geht es am Dienstagmorgen im Bestattungshaus Einert in Mühlacker nicht anders: „Mir liegt noch nichts Schriftliches vor“, sagt die Institutsleiterin auf die Frage, ob Bestattungen und Trauerfeiern weiterhin mit bis zu 100 Teilnehmern erlaubt bleiben. Burghardt-Heller erwartet eine Reduzierung auf 50 als neue Obergrenze — doch ganz sicher kann sich niemand sein.

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