Zoff um Skaterplatz in Schützingen

Illingen

Bürgermeister Armin Pioch sieht nach einer Umfrage der Gemeinde keinen Bedarf. Jugendliche sind enttäuscht und starten selbst eine Abfrage, die zu einem ganz anderen Ergebnis kommt. Verwaltungschef beharrt auf seiner Position und kassiert kräftigen Gegenwind.

Skaterplatz – Ja oder Nein ? An der Interpretation und vor allem der Form einer „Jugendbeteiligung“ scheiden sich die Geister. Archivfoto: Mammel

Skaterplatz – Ja oder Nein ? An der Interpretation und vor allem der Form einer „Jugendbeteiligung“ scheiden sich die Geister. Archivfoto: Mammel

Illingen. Eigentlich schien alles in trockenen Tüchern: Die Schützinger Kinder und Jugendlichen sollten einen Skaterplatz bekommen, das dafür nötige Kleingeld – etwa 120000 Euro – stehen im Haushalt. Doch jetzt möchte die Gemeinde einen Rückzieher machen. Wie Bürgermeister Armin Pioch am Dienstag im Gemeinderat erklärte, habe eine Umfrage ergeben, dass in Schützingen kein Bedarf bestehe, der eine solche Investition rechtfertige. Genau diese Umfrage hat die Schützinger Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern auf die Palme gebracht. Sie sei völlig missverständlich gewesen. Deshalb haben sie kurzerhand eine eigene Umfrage gestartet – mit einem klaren Votum für einen Skaterplatz. Dieses Meinungsbild will Bürgermeister Pioch jedoch nicht gelten lassen und beharrt auf seiner Position. Von großen Teilen des Gemeinderats bekommt der Verwaltungschef deshalb kräftigen Gegenwind. Unter anderem gehen die Vorwürfe auch in Richtung einer misslungenen Kommunikation.

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