Warteliste wächst lange vor dem Baustart

Illingen

Weiterer Schritt auf dem langen Weg zur Wohn- und Tagesförderstätte für behinderte Menschen im Illinger Wiesental ist geschafft: Der Bauantrag ist eingereicht. Baubeginn soll im Frühjahr, Einweihung 2023 sein. Verantwortliche blicken zurück auf hartes Stück Arbeit.

Auf der Wendeplatte in der Illinger Mühlstraße vor dem Bauplatz der Wohn- und Tagesförderstätte in Illingen versammelt: Bauamtsleiter Thomas Mörmann, Bürgermeister Harald Eiberger, Gemeinderäte Klaus Kluge und Sascha Reich, Thomas Herkert (Erzdiözese Freiburg), Direktor Frank Lemke, Aufsichtsrat Wolf-Kersten Meyer, Gabriele Weber und Jürgen Halbleib (alle Caritas Pforzheim). Wewoda

Auf der Wendeplatte in der Illinger Mühlstraße vor dem Bauplatz der Wohn- und Tagesförderstätte in Illingen versammelt: Bauamtsleiter Thomas Mörmann, Bürgermeister Harald Eiberger, Gemeinderäte Klaus Kluge und Sascha Reich, Thomas Herkert (Erzdiözese Freiburg), Direktor Frank Lemke, Aufsichtsrat Wolf-Kersten Meyer, Gabriele Weber und Jürgen Halbleib (alle Caritas Pforzheim). Wewoda

Illingen. Dass es noch einen kleinen, „harten Kern“ an Projektgegnern gibt, vermutet Frank Lemke, der Direktor der Caritas Pforzheim. „Damit muss man dann leben“, meint er schulterzuckend. Anwohner und weitere Illinger hatten mit vielen Ängsten reagiert, als sie mit den Plänen eines Heims für „schwerst mehrfachbehinderte Menschen“, wie es einst hieß, vor ihrer Haustüre konfrontiert wurden. Bis hin zu einem Bürgerentscheid 2018 spitzte sich der Konflikt zu, der mit einem klaren Ergebnis von über 60 Prozent der abgegebenen Stimmen für das Wohnheim-Projekt der Caritas ausfiel und zumindest die größten Wogen glättete.

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