Neue Sirenen trotz Sperrvermerk
Illingen
Gemeinderat billigt Investition.
Illingen (fg). Künftig werden zwei Sirenenanlagen – am Illinger Rathaus und an der Schützinger Festhalle – die Bevölkerung im Katastrophenfall warnen. Ursprünglich hatte der Gemeinderat im Etat 2020 die Investition mit einem Sperrvermerk versehen. Erst sollte über ein Katastrophenschutzkonzept beraten, dann über Sirenen entschieden werden. Diesen Sperrvermerk hat die Verwaltung übersehen und eine Firma beauftragt, zwei Sirenen für insgesamt 21580 Euro zu liefern. Bürgermeister Harald Eiberger erklärt, wie es zu dem Missgeschick gekommen ist und bezieht sich dabei auf die laufende Sanierung des Rathauses: „Da sowohl die statische Aufnahme der Sirene durch die Befestigung des Tragrohrs an den Dachkonstruktionen als auch die Steuerungselektrik in die Sanierungsmaßnahmen eingebunden werden müssen, wurden die Sirenenanlagen im Rahmen des reibungslosen Bauablaufes beauftragt. Dabei wurde davon ausgegangen, dass die Sirenenanlagen als Basisausstattung selbstverständlicher Bestandteil der Ausstattung sein werden.“ Nachdem im Rathaus der Fehler, dass die Anschaffung der Sirenen an ein Katastrophenschutzkonzept gebunden sein soll, aufgefallen war, wurden die Arbeiten für die Einrichtung der Anlagen gestoppt. Jetzt hat der Gemeinderat die Investition jedoch gebilligt, das heißt: Die Sirenen können montiert werden.
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