Millionen für die Kläranlage

Illingen

Experten stellen der biologischen Reinigung in Illingen gute Noten aus, trotzdem stehen Investitionen an. Zum Problemfall werden vor allem Rückstände von Arznei- sowie Wasch- und Reinigungsmitteln.

Illingen. Die Gemeinde Illingen muss in den kommenden Jahren mehrere Millionen Euro in ihre Kläranlage investieren. „Ein Ausfall der Kläranlage oder maßgeblicher Teile davon führt im Normalfall zu strafrechtlich relevanten Umweltschäden an den Gewässern“, weiß Bürgermeister Armin Pioch. Ein Großteil der anstehenden Investitionen ist darauf zurückzuführen, dass das Landratsamt der Gemeinde im Oktober 2019 mitgeteilt hat, dass die Kläranlage Illingen eine von 125 Kläranlagen in Baden-Württemberg und von drei im Enzkreis ist, auf die die Kriterien der vom Umweltministerium geforderten Spurenstoffeliminationen, die vierte Reinigungsstufe, zutrifft. Dabei handelt es sich in erster Linie um Rückstände von Arznei- sowie von Wasch- und Reinigungsmitteln, die in dem bestehenden Klärprozess nicht behandelt werden – aber behandelt werden müssten.

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