Illingen muss viel Geld in Dämme stecken

Illingen

Klosterseen gelten als „Talsperren“. Gemeinde muss jetzt insgesamt fast 700000 Euro in den Neubau eines Damms und die Sanierung eines weiteren stecken. Beide Bauwerke sind nach Maßstäben der DIN-Ordnung nicht mehr standsicher.

Der Damm, der den oberen vom mittleren Klostersee trennt, muss saniert werden. Unter anderem werden hier Bäume und Sträucher gerodet und Erosionsstellen ausgebessert.

Der Damm, der den oberen vom mittleren Klostersee trennt, muss saniert werden. Unter anderem werden hier Bäume und Sträucher gerodet und Erosionsstellen ausgebessert.

Illingen. Der Damm des oberen Klostersees in Illingen muss saniert werden. Kosten inklusive Ingenieurhonorar: rund 250000 Euro. Noch schlechter ist der Damm in Schuss, der den mittleren Klostersee vom Ernst-Maurer-See trennt. Hier sei, so Holger Lauer vom Ingenieurbüro Wald+Corbe, die Standfestigkeit nicht mehr garantiert, er müsse komplett neu errichtet werden. Hier müsse die Gemeinde mit Kosten von insgesamt 430000 Euro rechnen. Für beide Dämme empfiehlt Lauer folgende weiteren Maßnahmen: Beobachtung der Setzungen im Dammkronenbereich, Installation eines Wasserstandpegels mit Alarmierungssystem und Schotteraufschüttungen zur Verbesserung der Zugänglichkeit des Mönchbauwerks bei abgelassenen Seen.

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