Deutlich mehr Illinger sind ohne Job

Illingen

Illingen (eld). Fast verdoppelt hat sich im vergangenen Jahr in Illingen die Zahl der Arbeitslosen. Waren im Februar 2020 noch 77 Menschen beziehungsweise 2,3 Prozent ohne Beschäftigung, so zählt die Stromberggemeinde zwölf Monate später 143 Arbeitslose, was einer Quote von 4,3 Prozent entspricht. Diese Zahlen legte am Dienstag Geschäftsführer Jochen Protzer von der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald den Illinger Gemeinderäten vor. Insgesamt gebe es in der Stromberggemeinde 2373 Erwerbstätige, 464 von ihnen arbeiteten am Ort. In Illingen und Schützingen zähle man 1952 Arbeitsplätze. Zu den gestiegenen Arbeitslosenzahlen kommt laut Protzer eine hohe Kurzarbeiterquote. Laut den ihm vorliegenden Zahlen liegt diese im Enzkreis bei 13,4 Prozent. Damit sei der Enzkreis bundesweit unter den zehn Kreisen mit den höchsten Kurzarbeiterzahlen. Dies berge ein „Risikopotenzial“, so der Geschäftsführer, der über die Wirtschaftshilfen im Rahmen der Corona-Pandemie sowie über Fördermittel für die Zeit danach informierte. Keine Auskunft konnte er über die Anzahl der drohenden Insolvenzen geben. Protzer: „Der Aufschwung wird kommen. Die Frage ist, wer ist dabei?“

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