Wenige Kunden, hohe Kosten: Es kriselt in Glasfaser-Branche

Digital

Bagger schicken, Kabel verlegen und Millionen Verträge für Highspeed-Internet einsammeln: Das Glasfaser-Geschäftsmodell klingt verheißungsvoll. Und was, wenn die Millionen Verträge gar nicht kommen?

Glasfaser-Kabel an einem Schaltschrank.

Glasfaser-Kabel an einem Schaltschrank.

(Foto: Jan Woitas/dpa)

Essen - Es ist fast schon ein Paradox: Der Glasfaser-Ausbau kommt so gut voran, wie noch nie in Deutschland, die Kabel für das schnelle und stabile Internet sollen am Jahresende bei 32 Millionen Haushalten und Betrieben liegen, wie aus einer Studie des Branchenverbandes VATM hervorgeht. Binnen eines Jahres wäre das ein Plus von 5,4 Millionen, eine Rekordzahl. Knallen also die Sektkorken in der Branche? Von wegen: Es herrscht Katerstimmung.

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