Hilfe für den Igel muss zielgerichtet sein
Bretten
Erlebnis Natur: Wenn es kälter wird, werden immer wieder Jungtiere eingesammelt. Doch sind sie wirklich in Not? Experten geben Tipps, wann das Eingreifen sinnvoll ist und wann nicht. Problematisch: die Trockenheit im Sommer, die sich auf das Nahrungsangebot ausgewirkt hat.
Nicht jeder Igel, der tagsüber unterwegs ist, ist krank und muss eingesammelt werden. Manchmal wurden sie einfach nur aufgescheucht und wechseln das Versteck. Foto: Lechner
Bretten/Enzkreis. Um kaum ein anderes Tier kümmern sich Tierschützer so sehr wie um Igel. Nur Eichhörnchen erhalten ähnlich viel Hilfe. Beide Arten gehören zu den beliebtesten Tieren Deutschlands und erfahren daher auch in den Medien viel Aufmerksamkeit. Das durfte vor drei Jahren die Brettener Feuerwehr erleben, als sie mitten in Bretten in einer aufwendigen Rettungsaktion einen hilflosen Jungigel aus einer misslichen Lage befreite. Vermutlich wurden die freiwilligen Helfer bei keinem Brandeinsatz auch nur annähernd so gefeiert wie nach dieser Rettungsaktion. „Herzige Tierrettung in Bretten“, hieß es bei der „Neuen Welle“, und „Radio Regenbogen“ berichtete unter der Überschrift „Herzerwärmende Igelbaby-Rettung in Bretten“.
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