Worum Grüne und CDU bis zum Schluss gerungen haben

Baden-Württemberg

Nach gut zwei Wochen haben sich Grüne und CDU auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Viele Details sollen noch nicht nach außen dringen. Doch einiges ist trotzdem schon bekannt.

Kurz vor Mitternacht traten Cem Özdemir (Grüne, links) und Manuel Hagel (CDU) vor die Presse.

Kurz vor Mitternacht traten Cem Özdemir (Grüne, links) und Manuel Hagel (CDU) vor die Presse.

(Foto: Bernd Weißbrod/dpa)

So geschmeidig wie einige Beobachter zunächst gedacht hatten, liefen die Gespräche am Donnerstagabend dann doch nicht. Am Ende wurde noch einmal hart gerungen – auch um die Machtverteilung im Kabinett. Erst kurz vor Mitternacht traten der designierte Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) und sein designierter Stellvertreter Manuel Hagel (CDU) vor die Presse, um die Einigung auf einen Koalitionsvertrag zu verkünden. Der sei nicht der kleinste gemeinsame Kompromiss, betonte Özdemir. Hagel sagte, die neue Koalition zeige, dass unterschiedliche Perspektiven keine unüberwindbaren Hindernisse darstellten.

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