Wie Raufaser und Rahmen unsere Wohnräume revolutionierten
Baden-Württemberg
Eine Ausstellung in Waldenbuch widmet sich dem Wandschmuck – und wirft damit die Frage auf, welche Erfindungen überhaupt erst ermöglichten, Bilder so an die Wand zu bringen, wie wir es heute kennen.
Deutsches Kulturgut: gerahmte Gemälde an einer Wohnzimmerwand
(Foto: Imago/imagebroker)
In Wuppertal werkelte im Jahr 1864 ein gelernter Apotheker mit Papier und Holz herum. Nicht im Namen der Medizin, sondern angespornt von seinem Vater Heinrich Erfurt, einem leidenschaftlichen Papiermacher und Unternehmer. Hugo Erfurts Ziel war es, ein Papier zur Schaufenstergestaltung und als Basis für Leimdrucktapeten zu erstellen. Das Ergebnis gilt als der Vorläufer der Raufasertapete – und veränderte damit die Art, wie wir unsere Wände gestalten, bis heute.
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