Von Kretschmann verschmäht – Was wurde aus der „Blauen Poesie“?
Baden-Württemberg
Ein unbedachter Kommentar des Ministerpräsidenten löste einen Kunststreit aus, der den Schöpfer zutiefst verletzte. Die Geschichte hinter Winfried Kretschmanns erstem Machtwort.
Beim ersten Besuch hängt die „Blaue Poesie“ noch gut sichtbar über dem Schreibtisch. Dann musste sie weg.
(Foto: dpa/Bernd Weißbrod)
Es ist das erste Machtwort gewesen, das Winfried Kretschmann in seiner 15-jährigen Amtszeit gesprochen hat. „Das bleibt hier nicht hängen,“ sagte der Grüne Ministerpräsident, als er kurz nach seiner Ernennung zum Landesvater zusammen mit der versammelten Landespresse erstmals durch die Villa Reitzenstein schritt. Die CDU hatte nach 58-jähriger Herrschaft die Staatskanzlei annähernd steril aufgeräumt. Nur über dem Schreibtisch war quasi als kleiner Gruß aus der vergangenen Zeit ein Gemälde hängen geblieben.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen