Vom Volk, Verfassungsschutz und verdreckten Toiletten

Baden-Württemberg

Die AfD im Land wollte Björn Höcke nicht als Wahlkampfhelfer. Der Reutlinger Kreisverband schon. Höcke wird in der Halle gefeiert, und davor verteufelt.

AfD-Politiker Björn Höcke auf der Bühne in Reutlingen.

AfD-Politiker Björn Höcke auf der Bühne in Reutlingen.

(Foto: Henning Kaiser/dpa)

Es gibt in fast jeder Familie irgend einen Onkel, auf den einige beim Familienfest ganz gut verzichten können. Björn Höcke ist so ein Onkel bei der AfD. Der Thüringer Landes- und Fraktionschef gehört zu den Vertretern seiner Partei, die immer wieder Stoff dafür bieten, dass der Verfassungsschutz nicht nur ein Auge auf die AfD wirft. In Thüringen gilt der Landesverband als rechtsextrem, sein Vorsitzender ohnehin. Und weil die AfD in Baden-Württemberg in diesem Landtagswahlkampf sehr viel konzilianter auftritt, weil um konservative CDU-Wähler gebuhlt wird, diese aber nicht verschreckt werden sollen, ist Björn Höcke nie offiziell als Wahlkampfhelfer angefragt worden. Der hiesige Spitzenkandidat Markus Frohnmaier hat sogar einen bereits angekündigten Auftritt abgesagt. Nun kam Höcke doch, dann halt ohne Frohnmaier.

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