„Typische Situation“ –Fußballer scheitert nach Schienbeinbruch vor Gericht
Baden-Württemberg
Ein schwer verletzter Kreisliga-Fußballer klagt auf Schmerzensgeld. Doch das Gericht sieht das Foul als Teil der Spieldynamik. Ein Handballspieler ist hingegen erfolgreicher.
Fußball ist ein Kontaktsport – Verletzungen sind nicht ausgeschlossen.
(Foto: Avanti/Poller)
Es läuft die 50. Spielminute im Kreisliga-Spiel zwischen dem SSV Stimpfach und dem SV Brettheim, als es beim Stand von 2:0 für den Gastgeber zu einer schmerzhaften Kollision kommt. Ein Stimpfacher Mittelfeldspieler will einen weiten Pass schlagen, da kommt der Stürmer der Brettheimer angerauscht und hält sein Bein rein. Es knackt, ein Schrei. Der Stimpfacher muss mit dem Krankenwagen abtransportiert werden. Im Krankenhaus wird ein Schienbeinbruch diagnostiziert. Das Spiel endet mit 4:0, aber das ist nur noch Nebensache.
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