TGBW-Vorsitzender: „80 Prozent der Türken hier können sich auf Atatürk einigen“

Baden-Württemberg

Um die geplante Inszenierung der Oper „Atatürk“ ist bereits ein knappes Jahr vor der Uraufführung eine Debatte entfacht. Wie türkische und kurdische Verbände darauf blicken.

Goekay Sofuoglu, der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg, glaubt, dass die geplante „Atatürk“-Inszenierung an der Staatsoper Stuttgart eher auf Verbandsebene denn in Cafés interessiert. (Archivbild)

Goekay Sofuoglu, der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg, glaubt, dass die geplante „Atatürk“-Inszenierung an der Staatsoper Stuttgart eher auf Verbandsebene denn in Cafés interessiert. (Archivbild)

(Foto: www.imago-images.de)

Ein knappes Jahr, bevor die Oper „Atatürk“ des Komponisten Bassem Akiki in Stuttgart uraufgeführt werden soll, haben Gruppen aus unterschiedlichen politischen Richtungen bereits die Absage des Stücks gefordert. Auf der einen Seite: linke kurdische Aktivisten, die überhaupt keine Plattform für Kemal Mustafa Atatürk sehen wollen – zu schlimm habe er Minderheiten mitgespielt. Auf der anderen Seite: Kemalisten, bei denen die Alarmsirenen schrillten, als sie hörten, dass die Oper eine kritische Auseinander mit dem „Vater aller Türken“ plant. Atatürk ist der Begründer der Republik Türkei.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen