Rot-Kreuz-Schule kündigt 40 Mitarbeitern
Baden-Württemberg
Die Krise an der DRK-Landesschule verschärft sich: Ohne betriebsbedingte Kündigungen sei sie nicht mehr existenzfähig, heißt es. Weitere drastische Maßnahmen sind geplant.
Wandbild am Standort Stuttgart der DRK-Landesschule
(Foto: Andreas Müller)
Die Krise an der zentralen Landesschule des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Baden-Württemberg spitzt sich dramatisch zu. Um das Überleben der Ausbildungsstätte für Rettungs- und Notfallsanitäter mit Hauptsitz in Pfalzgrafenweiler (Kreis Freudenstadt) und zehn weiteren Standorten zu sichern, greift das DRK jetzt zu drastischen Maßnahmen. Wohl erstmals in seiner Geschichte im Südwesten trennt sich das Rote Kreuz im großen Stil von Mitarbeitenden: Etwa 40 von 200 Beschäftigten der Landesschule sollen betriebsbedingt gekündigt werden, wie intern angekündigt und von einem Sprecher bestätigt wurde. Betroffen seien vor allem Beschäftigte im Bereich Reinigung, Küche und Hausmeisterdienst am Standort Pfalzgrafenweiler; der Beherbergungsbetrieb dort sei „hoch defizitär“. Durch den Einsatz von externen Dienstleistern solle jährlich ein siebenstelliger Betrag eingespart werden. Auch in der zentralen Verwaltung seien Änderungen geplant.
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