Robin Mesarosch fordert eine harte Debatte in der SPD heraus

Baden-Württemberg

Seit dem Wahldebakel vom 8. März rumort es in der SPD. Jetzt hat sich der erste Bewerber als Landesvorstand ins Rennen gebracht. Robin Mesarosch war schon zuvor aufgefallen.

Generalsekretär Sascha Binder (links) war Ziel einer Wutrede von Robin Meserosch (rechts) auf Instagram.

Generalsekretär Sascha Binder (links) war Ziel einer Wutrede von Robin Meserosch (rechts) auf Instagram.

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Nach dem desaströsen Wahlergebnis vom 8. März ist die Unruhe innerhalb der SPD groß. Die Partei steht vor einem Neuordnungsprozess. Jetzt hat der Erste sich in Stellung gebracht. Der frühere Bundestagsabgeordnete und Sigmaringer Kreisvorsitzende Robin Mesarosch (34) erklärte am Montagabend seine Kandidatur für den Landesvorsitz. „Lass uns zusammen die SPD entfesseln. Lass mal mutig sein“, schrieb er auf Instagram. Und: „Lass uns darum die Partei endlich so organisieren, dass 30 000 Mitglieder mitentscheiden können – und nicht nur 30. Lass uns wieder so auftreten, wie es sich für die Sozialdemokratie gehört: ehrlich, glaubwürdig und überzeugend.“ Das lässt sich als klarer Angriff gegen die Parteistrukturen lesen, die gerade dabei sind, einen Nachfolgeprozess innerhalb der SPD zu organisieren. In einem Video wenige Tage nach der Wahl hatte Mesarosch von einem „historisch unterirdischen Wahlkampf“ gesprochen.

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