Prozess um Kunstdrachen kurzfristig geplatzt

Baden-Württemberg

Wem gehören die Millionen, die die Versteigerung einer Drachensammlung bei Nagel erbrachte? Über eine Klage des Goethe-Instituts wird zunächst doch nicht verhandelt.

Vor der Auktion bei Nagel: ein Teil des Kunstdrachen.

Vor der Auktion bei Nagel: ein Teil des Kunstdrachen.

(Foto: Silke Arning / SWR)

Der mit Spannung erwartete Prozess um eine Sammlung von Kunstdrachen, die beim Auktionshaus Nagel für sechs Millionen Euro versteigert worden war, ist überraschend geplatzt. Kurz vor der für diesen Donnerstag angesetzten Verhandlung hat das Landgericht Stuttgart den Rechtsstreit an die Arbeitsgerichtsbarkeit verwiesen. Dagegen sei sofortige Beschwerde zum Oberlandesgericht erhoben worden, teilte ein Gerichtssprecher weiter mit. Die Klärung der Frage, wem der Auktionserlös gehört, dürfte sich damit weiter verzögern. Das Goethe-Institut als Kläger fordert die Herausgabe der von den Erben eines Ex-Mitarbeiters eingestrichenen Millionen.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen