Poesiealbum und Plagiatsverdacht als Wahlkampf-Munition

Baden-Württemberg

Gut 25 Jahre ist es her, dass Cem Özdemir ein Buch veröffentlichte und Manuel Hagel sich in ein Poesiealbum eintrug. Warum beides nun kurz vor der Wahl thematisiert wird.

Damals kam sein Buch heraus: Özdemir (rechts) 1999 mit dem damaligen Innenminister Schily

Damals kam sein Buch heraus: Özdemir (rechts) 1999 mit dem damaligen Innenminister Schily

(Foto: dpa)

In Wahlkampfzeiten müssen sich die aussichtsreichen Spitzenkandidaten auf Herz und Nieren durchleuchten lassen. Selbst alte Dinge werden da von interessierter Seite an die Öffentlichkeit lanciert, um Integrität und Glaubwürdigkeit der Politiker zu hinterfragen – mal mit mehr, mal mit weniger Substanz. Im Fall von Manuel Hagel (CDU) ist das ein Poesiealbum, in das er sich einst als Grundschüler eingetragen hat. In schöner Kinderschrift gibt er da auch seinen „Traumberuf“ an: Arzt. Dabei erzählt der 37-Jährige landauf, landab, er habe eigentlich Förster werden wollen. Wie passe das zusammen?, fragen anonyme Informanten.

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