Nina Anhan nach Einbruch: „Hatte keine Angst um mein Leben, aber ganz viel Hass“
Baden-Württemberg
Nach dem Einbruch in das Haus von Rapper Haftbefehl im Kreis Böblingen hat sich seine Frau auf Instagram zu dem Vorfall geäußert – und Einblicke in ihre Gefühlswelt gegeben.
Nach dem Einbruch sitzt der Schock bei Rapper Haftbefehls Frau Nina Anhan tief (Archivbild).
(Foto: Christophe Gateau/dpa)
Von Philip Kearney
Nach dem Einbruch bei Rapper Haftbefehl und seiner Frau Nina Anhan, die gemeinsam in einem Haus im Kreis Böblingen wohnen, hat sich die Influencerin auf Instagram ausführlich zu dem Vorfall geäußert – und Einblicke in ihr Seelenleben gegeben.
Anhan ist in einem Video auf dem Profil der Moderatorin Frauke Ludowig zu sehen, in deren Sendung – RTL Exklusiv – sie an diesem Montagabend zu Gast ist. Das Video zeigt Ausschnitte aus einem „langen“ Telefonat der Moderatorin mit Anhan, die sich bereits aufgrund eines gemeinsamen Drehs kennen.
„Ich hatte keine Angst um mein Leben, aber ganz viel Hass“
Dabei schildert Anhan Ludowig den Einbruch, der sich demnach am Donnerstag zwischen 18 und 19 Uhr ereignet habe. „Ich war mit Noah (eines ihrer zwei Kinder, Anmerkung der Redaktion) auf dem Heimweg vom Friseur, er wollte noch einen Döner. Auf einmal ist die Hundekamera im Haus angegangen“, so Anhan. Sie hätte sich gewundert, da doch eigentlich keiner Zuhause sei. Plötzlich hätte sie Geräusche gehört.
Daraufhin hätte sie sich sofort auf den Heimweg gemacht. „Dort angekommen habe ich gegen das Fenster geschlagen, weil ich gewusst habe, dass jemand im Haus ist, auch wenn ich in der Kamera noch keinen gesehen hatte“, so Anhan, die ihren Sohn im Auto zurückgelassen hatte. Die sichtlich mitgenommene Influencerin weiter: „Auf einmal sehe ich zwei schwarze Gestalten vor mir.“
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Sie habe geschrien vor lauter Adrenalin. „Meine Hand ist verstaucht vom gegen das Fenster schlagen“, so Anhan. Sie hätte nicht gewusst, ob die Täter bewaffnet waren. „Ich hatte keine Angst um mein Leben, aber ganz viel Hass und pures Adrenalin.“ Sie hätte in dem Moment nur gehofft, dass die Polizei ganz schnell kommt. Die Beamten umstellten das Haus dann zwar – aber zu spät: Die Einbrecher konnten mit ihrer Beute entwischen.
„Es ist das Schlimmste, was in meinem ganzen Leben passiert ist“
„Ich hab zwar keine Feinde, aber das wünsche ich nicht mal meinem größten Feind“, so Anhan. Sie bete jeden Tag, dass die Täter gefasst werden und „ihre gerechte Strafe bekommen“. Die Frau von Haftbefehl weiter: „Ich denke, es wird Monate dauern, bis ich das alles verarbeitet habe.“
Sie sei froh, dass ihren Kindern und ihr nichts passiert sei. Dennoch ist für Anhan klar: „Es ist das Schlimmste, was in meinem ganzen Leben passiert ist.“ Sie hoffe nun, dass die Täter gefasst werden. Und gibt sich diesbezüglich zuversichtlich: „Wir haben genug Videobeweismaterial und Zeugen.“