Mutter Courage vom Bodensee
Baden-Württemberg
Essen, Duschen, Reden, Schweigen: Schwester Robertina betreibt am Kloster Hegne eine Stube für Obdachlose und Einsame.
Alltag in der Theodosiusstube: Schwester Robertina und ihr Assistent – der Radreisende Mario
(Foto: Uli Fricker)
Klöster denkt man häufig als beschauliche Orte, die sich mit Mauern von der Welt abgrenzen. Innerhalb der Mauern regieren Ruhe und ein streng geregelter Tagesablauf, der sich über die Jahrhunderte, seit den Zeiten des Heiligen Benedikt, kaum geändert hat. Solche Klöster gibt es mit Sicherheit, sie haben sich dem kontemplativen Leben verschrieben. Der Konvent von Hegne (bei Konstanz) zählt mit Sicherheit nicht dazu. Die Frauen dort nennen sich Schwestern, nicht Nonnen. Sie packen gerne zu. Schulen und früher noch Dutzende von Kindergärten betreibt ihr Orden. Und dann ist da noch Schwester Robertina, die im Innenhof des Klosters einen Sozialbetrieb leitet. Die 81-Jährige führt die Theodosiusstube und hält Obdachlose über Wasser.
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