Kretschmann schwärmt von der Wildnis für Jahrhunderte
Baden-Württemberg
Ministerpräsident Kretschmann besucht den Nationalpark Schwarzwald. Er schaut sich an, was durch das 1200 Hektar großen Erweiterungsgebiet entstanden ist.
Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Umweltministerin Thekla Walker bei einer Wanderung am Schurmsee
(Foto: Autorin)
„Nicht vergessen“, sagt Ministerpräsident Winfried Kretschmann schon im Shuttlebus auf den serpentinenreichen Wegen zum Schurmsee. „Das ist ein Projekt, das auf 600 Jahre angelegt ist.“ Gerade hat Berthold Reichle, einer der beiden Nationalparkleiter, erklärt, dass die Kernzonen des Nationalparks „unsere Heiligtümer“ sind, dass das Parkmanagement den Nachbarn, deren Gärten unmittelbar an der Nationalparkgrenze endet, aber auch entgegenkommt: Dafür sind die Managementzonen an den Rändern der Siedlungsgebiete da. Dort gilt kein Betretungsverbot wie in den Kernzonen des Nationalparks. Stattdessen können die Leute, so wie sie es gewohnt sind, im angrenzenden Wald Pilze oder Heidelbeeren suchen oder spazieren gehen. „Durch solches Entgegenkommen in den Randzonen schaffen wir Vertrauen“, erklärt Reichle.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen