Das Wahlergebnis – ein Kollateralschaden für die Demokratie

Baden-Württemberg

Die FDP fliegt aus dem Parlament, die SPD ist dezimiert, nur die AfD triumphiert. Grün-Schwarz verfügt über eine verfassungsändernde Mehrheit.

Zwei Geschlagene nach der Landtagswahl: SPD-Landeschef Andreas Stoch und FDP-Landeschef Hans-Ulrich Rülke. Beide stellen ihre Ämter zur Verfügung.

Zwei Geschlagene nach der Landtagswahl: SPD-Landeschef Andreas Stoch und FDP-Landeschef Hans-Ulrich Rülke. Beide stellen ihre Ämter zur Verfügung.

(Foto: Bernd Weißbrod/dpa)

Immerhin bleibt Andreas Stoch Abgeordneter im Landtag. Der gescheiterte SPD-Spitzenkandidat hat in seinem Wahlkreis Heidenheim mit fast 16 Prozent der Erststimmen erneut ein Ergebnis weit über dem Durchschnitt seiner Partei erreicht. Der 56-Jährige – intern „Pharao“ genannt – hat angekündigt, den Fraktionsvorsitz im Landtag abzugeben und nicht wieder als Landesparteichef zu kandidieren. Doch sein Mandat will der Jurist wahrnehmen; er wird auch weiterhin benötigt, ebenso wie sein Abgeordnetenkollege Boris Weirauch (Mannheim), der auf den letzten Drücker über ein Ausgleichsmandat ins Parlament rutschte. Auch Weirauch ist Jurist. Beide Politiker – Stoch wie Weirauch – weisen Erfahrung auf; sie wissen, wie man einer Regierung auf die Finger klopft.

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