Kaum Badener in der Landesregierung - Kritik von Landesvereinigung
Baden-Württemberg
Baden stellt in der neuen Landesregierung nur drei von zwölf Ministern. Die Landesvereinigung Baden ist darüber nicht glücklich - und sieht die Landeshauptstadt überrepräsentiert.
Das Kabinett Özdemir bei einer Sitzung: viele Stuttgarter, wenige Badener. Das führt auch zu Kritik. Foto: Katharina Kausche/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
(Foto: Katharina Kausche/dpa)
Im Kabinett Özdemir sind nur drei Minister in Baden wohnhaft: Außer Landwirtschaftsministerin Marion Gentges, Justizminister Moritz Oppelt und Kultusminister Andreas Jung (alle CDU) leben alle anderen neun in Württemberg. Damit seien „42 Prozent Bevölkerungsanteil unterrepräsentiert“ sagt Peter Koehler, Vorsitzender der Landesvereinigung Baden in Europa e.V. Der Verein macht sich für die Interessen des historischen Badens stark und meldet sich in politischen Debatten immer wieder zu Wort.
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