Heizungsgesetz: Wo soll all das Biogas herkommen?

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg speisen bisher gerade 20 von 1000 Anlagen ihr Biogas direkt ins Erdgasnetz ein – es gibt also viel zu wenig davon. Denn die Hürden sind hoch.

Gasheizungen sollen weiter erlaubt bleiben – aber das dann notwendige Biogas wird derzeit nicht in ausreichender Menge produziert.

Gasheizungen sollen weiter erlaubt bleiben – aber das dann notwendige Biogas wird derzeit nicht in ausreichender Menge produziert.

(Foto: Bernd Weißbrod/dpa)

Nein, Nawaro ist nicht der Name eines indianischen Volkes in Nordamerika, sondern steht in der Energiebranche als Abkürzung für „Nachwachsende Rohstoffe“. Neben Holz aus dem Wald sind damit vor allem Energiepflanzen wie Mais oder die Durchwachsene Silphie gemeint, die vergärt werden, um Biogas zu gewinnen. Und von diesem Biogas wird man künftig sehr viel mehr benötigen, wenn das neue Heizungsgesetz in Kraft tritt: Danach sollen Gasheizungen weiter möglich sein, aber es müssen ab 2029 zunächst zehn Prozent und dann ein immer größerer Anteil an Biogas zugemischt werden.

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