Hagel und die „rehbraunen Augen“ – Was denken Menschen in Stuttgart darüber?
Baden-Württemberg
Kann eine sexistische Bemerkung in einem acht Jahre alten Videointerview dem CDU-Kandidaten Manuel Hagel Stimmen kosten? Bei jungen Stuttgarterinnen womöglich schon.
Manuel Hagel bittet um Entschuldigung. Aber meint er es auch ernst? Nicht alle sind sich sicher.
(Foto: Uwe Anspach/dpa)
Die Bemerkungen von Manuel Hagel über einen Schulbesuch bei einer überwiegend mit Mädchen besetzten Realschulklasse in einem alten Videointerview werden auch auf Stuttgarts Straßen diskutiert. Der damals 29-jährige Politiker hatte in der Interview-Reihe „Auf ein Bier“ von Regio-TV mit strahlenden Augen erklärt, es gebe „schlimmere Termine“ für einen jungen Politiker. Dann erzählte er von einer einzelnen jungen Schülerin – „braune Haare, rehbraune Augen“ –, mit der er damals diskutiert habe. Das Video, ausgegraben von der Karlsruher Grünen-Politikerin Zoe Mayer, ging am Dienstag viral – und spielte auch eine Rolle beim abendlichen Fernsehtriell der Spitzenkandidaten von Grünen, CDU und AfD im SWR. Doch was halten die Stuttgarter davon?
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