Hagel steuert CDU in Richtung einer Koalition des Widerwillens

Baden-Württemberg

Nach dem hauchdünnen Sieg der Grünen stellt die CDU sich für die Gespräche über eine Koalition auf. Manuel Hagel will das Patt im Landtag maximal nutzen.

Manuel Hagel auf dem Weg zur Sitzung mit den Spitzengremien seiner Partei

Manuel Hagel auf dem Weg zur Sitzung mit den Spitzengremien seiner Partei

(Foto: Bernd Weißbrod/dpa)

Dass der CDU-Chef Manuel Hagel in Machtfragen taff spielen kann, hat er den Grünen schon einmal unsanft vor Augen geführt. Das war vor zweieinhalb Jahren, als er für seine Landtagsfraktion Knall auf Fall ausgeschlossen hat, im fliegenden Wechsel inmitten der Wahlperiode einen Nachfolger von Ministerpräsident Winfried Kretschmann zu wählen. Jetzt, nachdem er als CDU-Spitzenkandidat die damals noch weit entfernte Landtagswahl denkbar knapp verloren hat und die Wähler Cem Özdemir zum Kretschmann-Nachfolger erkoren haben, legt er die gleiche Härte an den Tag. Diesmal geht es darum, aus der Patt-Situation mit gleich starker grüner und schwarzer Fraktion das Maximum für die anstehenden Gespräche herauszuholen.

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