Grünen-Politikerin: „Beitrag war nicht abgesprochen und kein Wahlkampf-Move“
Baden-Württemberg
Das acht Jahre alte Video mit dem CDU-Spitzenkandidaten schlägt hohe Wellen. Angestoßen hat die Debatte die Grünen-Politikerin Zoe Mayer. Im Gespräch verteidigt sie ihr Vorgehen.
Zoe Mayer sitzt für die Grünen im Bundestag – und hat Bemerkungen von Manuel Hagel aus dem Jahr 2018 problematisiert.
(Foto: imago/dts Nachrichtenagentur, imago/Luka Kolanovic)
Das acht Jahre alte Video lässt Manuel Hagel nicht los, auch am Mittwoch wird der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl bei einer Veranstaltung der „Badischen Neuesten Nachrichten“ (BNN) mit der umstrittenen Aussage aus einem Interview konfrontiert. Seine damaligen Bemerkungen über einen Schulbesuch bei einer überwiegend mit Mädchen besetzten Realschulklasse („Da gibt es für einen 29-jährigen Abgeordneten schlimmere Termine“) und eine junge Schülerin („braune Haare, rehbraune Augen“) bezeichnet Hagel auch bei der BNN-Veranstaltung als „Mist“ und berichtet wieder, dass seine Frau ihm schon damals im Jahr 2018 dafür „den Kopf gewaschen“ habe. Da hakt die Moderatorin ein: „Ist Ihre Frau Ihr moralischer Kompass?“, will sie wissen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen