Früher sehr beliebt – Ex-Professor kämpft um fast verschwundene Schwabenbohne

Baden-Württemberg

Roman Lenz will mit seinem Verein in Nürtingen die fast verschwundene Bohne den Menschen wieder schmackhaft machen. Als Genussbotschafter ist ein ehemaliger Minister mit an Bord.

Roman Lenz (links) hat die Schwabenbohne mit seinem Verein Genbänkle wiederentdeckt – die Bohne schmeckt nicht nur, sondern sieht mit ihren beigen, schwarzen und violetten Farben auch hübsch aus.

Roman Lenz (links) hat die Schwabenbohne mit seinem Verein Genbänkle wiederentdeckt – die Bohne schmeckt nicht nur, sondern sieht mit ihren beigen, schwarzen und violetten Farben auch hübsch aus.

(Foto: Faltin)

Erinnert sich noch jemand an sie? Früher stand die Schwabenbohne fest auf dem Speiseplan im Südwesten, gegessen wurden sie meist als „Saure Bohnen mit Spätzle“, also als deftiger Eintopf. Die bunten Bohnen mit ihrer wunderschönen Marmorierung schwammen in der sauren Soße, schmeckten zart-nussig und zergingen cremig im Mund. So lecker! Roman Lenz (69) serviert sie jetzt beim Gespräch als Salat, verfeinert mit Hanfsamen, getrockneten Tomaten und Kümmel. Der frühere Professor an der Hochschule Nürtingen-Geislingen ist der Schwabenbohnen-Papst und quasi ihr Wiederentdecker.

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